Übersicht aller Meldungen
07.03.2012
Oberfeldwebel wegen türkischer Herkunft herabgewürdigt
Ein 34-jähriger Offizier muss wegen der entwürdigenden Behandlung eines Untergebenen Geldbußen an drei soziale Einrichtungen von jeweils 2.000 Euro zahlen. Laut der Mittelbayerischen Zeitung online vom 6. März 2012 soll er einem ihm unterstellten 31-jährigen Oberfeldwebel türkischer Abstammung in Gegenwart Dritter mehrfach als "Dönerspieß" bezeichnet und außerdem an einem Schwarzen Brett den türkisch klingenden Familiennamen mit "Narr" übersetzt haben. [mehr...]
| Kategorie: | Innenansichten |
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| Stichwörter: | Berufs-/Zeitsoldaten, Feindbild, Innere Führung, rechts, Straftat, Urteil, Vorkommnis, Wehrbeauftragter |
07.03.2012
Beim Kasernenbesuch steht Rekrutierung im Mittelpunkt
Über einen Kasernenbesuch von 15 Realschülern berichtet die Aachener Zeitung am 6. März 2012. Einleitend wird noch betont, dass "auch und gerade in einer Demokratie die Auseinandersetzung mit der eigenen Armee von Bedeutung ist." Der Kommandant der Donnerberg-Kaserne in Eschweiler habe die Schülergruppe persönlich begrüßt und dabei bedauert, dass "die Bundeswehr insgesamt in der Öffentlichkeit zu wenig im Gespräch" sei. [mehr...]
| Kategorie: | Militarisierung |
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| Stichwörter: | Auslandseinsatz, Rekrutierung, Schule, Wehrdienst, Werbung, zivil-militärisch, Zivilpersonen |
06.03.2012
Sportsoldaten bei der Biathlon-Weltmeisterschaft
Bei einem Besuch der Biathlon-Weltmeisterschaft in Ruhpolding hat Verteidigungsminister de Maizière seine Soldaten angefeuert. Schließlich sind laut einem Online-Bericht der Bundeswehr vom 5. März "rund ein Drittel der startenden deutschen Sportler Bundeswehrsoldaten". Weil aber Hauptfeldwebel Andrea Henkel, Stabsunteroffizier Franziska Hildebrand, Hauptfeldwebel Andreas Birnbacher und Hauptfeldwebel Michael Greis bei den Wettkämpfen am Wochenende "nicht ganz so erfolgreich wie gewünscht" waren, konnte der Minister keinen deutschen Soldaten beglückwünschen.
| Kategorie: | Militarisierung |
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| Stichwörter: | Berufs-/Zeitsoldaten, Werbung, zivil-militärisch |
06.03.2012
Ex-Zeitsoldat akzeptiert Strafbefehl nach schwerem Unfall
Der Verursacher eines schweren Autounfalls mit 13 Verletzten in der Werratal-Kaserne in Bad Salzungen hat den gegen ihn erlassenen Strafbefehl wegen fahrlässiger Körperverletzung akzeptiert. Nach einem Bericht des MDR vom 6. März 2012 hat der frühere Zeitsoldat seinen Einspruch gegen die Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen zurückgezogen. Er ist im November 2009 mit seinem privaten Fahrzeug in eine Gruppe von Soldaten gefahren.
| Kategorie: | Innenansichten |
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| Stichwörter: | Berufs-/Zeitsoldaten, Unfall, Urteil, Verletzte |
06.03.2012
Bundeswehr präsentiert ihre Nato-Geschichte im Mauermuseum
Am 5. März hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung Christian Schmidt im Berliner "Mauermuseum – Haus am Checkpoint Charlie" eine Dauerausstellung zur Geschichte der Nato eröffnet. Unter dem Titel "Nato - Mission für die Freiheit" werde mit 120 Schautafeln, 90 Medienstationen und zahlreichen Original-Ausstellungsstücken die Geschichte der "politischen Allianz" von der Gründung bis zum Jahr 1999 gezeigt. [mehr...]
| Kategorie: | Militarisierung |
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| Stichwörter: | BMVg, Nato, Werbung, zivil-militärisch |
02.03.2012
Schule in Bischofswiesen Schauplatz eines Gelöbnisses
Am 1. März 2011 legen 95 Rekruten des Gebirgsjägerbataillons 232 ihr Gelöbnis auf einem Schulhof in Bischofswiesen ab. Es sei das erste "Mal in der Geschichte der Bundeswehr" am Standort, dass ausschließlich Freiwillige "schworen, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen. So wahr ihnen Gott helfe", wie der Berchtesgadener Anzeiger schreibt.
| Kategorie: | Militarisierung |
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| Stichwörter: | Schule, Tradition, Wehrdienst, Werbung, Zeremoniell, zivil-militärisch |
02.03.2012
Keine Probleme im Umgang mit Rechtsextremismus
In ihrer Antwort vom 23. Februar 2012 auf eine Kleine Anfrage zum Umgang der Bundeswehr mit Rechtsextremismus verweist die Bundesregierung in ihrer Vorbemerkung darauf, dass die rechtsextremistischen Vorfälle in den Streitkräften unverändert auf niedrigem Niveau rückläufig seien. Die Anzahl der Verdachtsfälle habe sich in zwei Jahren von 122 auf 63 nahezu halbiert. Es würden auch keine Hinweise oder Beweise vorliegen, dass die rechtsextremistische NSU Sprengstoff aus Bundeswehrbeständen für Anschläge verwendet habe. [mehr...]
| Kategorie: | Innenansichten |
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| Stichwörter: | BMVg, Bundestag, Innere Führung, rechts, Reservist, Straftat, Vorkommnis |
02.03.2012
Ausweichende Antwort zu Strafverfahren gegen Soldaten im Einsatz
Ein Bundestagsabgeordneter hat wissen wollen, aus welchen Gründen die Anzahl von Ermittlungsverfahren gegen Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz im Jahr 2011 auf 26 angestiegen sind und um welche Delikte es sich dabei handelt. Auf seine schriftliche Frage antwortet der Parlamentarische Staatssekretär beim Verteidigungsminister am 8. Februar 2012, dass weder zur Anzahl noch zur Art der Ermittlungsverfahren "belastbares Zahlenmaterial" vorliege. [mehr...]
| Kategorie: | Einsätze Ausland |
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| Stichwörter: | Auslandseinsatz, BMVg, Recht, Straftat |
02.03.2012
Ausbau von Kasernen soll rund 1,2 Milliarden kosten
Das Verteidigungsministerium beziffert die Kosten für den Ausbau der verbleibenden Kasernen auf rund 1,2 Milliarden Euro. Diese Summe ergibt sich nach Angaben der Nachrichtenagentur dapd aus einem Bericht der Bundesregierung an ein Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestages, berichtet Spiegel online am 2. März 2011. Auch seien fast 160 Millionen Euro zwischen 2007 und 2011 für Infrastrukturmaßnahmen in Kasernen ausgegeben worden, die laut des neuen Stationierungskonzeptes der Bundeswehr nun geschlossen werden.
| Kategorie: | Auftrag und Struktur |
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| Stichwörter: | BMVg, Bundestag, Haushalt, Konversion, Zahlen |
02.03.2012
Beim Partnering bisher fünf Fälle von Gewaltanwendung bekannt
Der Bundesregierung sind fünf Zwischenfälle bekannt, bei denen afghanische Sicherheitskräfte in Anwesenheit deutscher Soldaten Gewalt gegen deutsche bzw. verbündete Soldaten angewendet haben. In vier Fällen blieben nach Angaben des Staatssekretärs im Auswärtigen Amt, Link, vom 7. Februar 2012 deutsche Soldaten unverletzt. In einem Fall sei der Täter, ein afghanischer Polizist, verwundet worden. Bei einem Zwischenfall im Februar 2011 sind drei Soldaten der Bundeswehr erschossen sowie sechs Soldaten verwundet worden.
| Kategorie: | Einsätze Ausland |
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| Stichwörter: | Afghanistan, Auslandseinsatz, Bundestag, Tote, Verletzte |
