05.08.2010 / Update: 10.08.2010

510.000 Dollar für Opferfamilien des Luftangriffs von Kunduz

Die Opfer­familien des von der Bundes­wehr befohlenen Luft­angriffs im September 2009 erhalten je 5.000 Dollar, berichten über­einstimmend Stern.de und Spiegel online am 5. August 2010. Die Zahlungen durch die Bundes­wehr gehen an elf Schwer­verletzte und an die Hinter­bliebenen von 91 Getöteten. Es handele sich nicht um eine Ent­schädigung, sondern um "eine Geste der Aus­söhnung", wie stern.de den Kommandeur der deutschen Truppen in Kunduz zitiert.

Wie das Ver­teidigungs­ministerium am 10. August mitteilt, habe die Bundes­wehr insgesamt 430.000 Dollar "als frei­willige Unter­stützungs­leistung" bei einer afghanischen Bank eingezahlt. Bestätigt hat es die Anzahl von 102 Toten und Ver­letzten. Jede betroffene Familie habe 5.000 US-Dollar erhalten. Dem­zufolge nach gibt es 86 Familien, von denen einige mehrere Opfer zu beklagen haben.

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Kategorie:  Einsätze Ausland
Stichwörter:  Afghanistan, Auslandseinsatz, Tote, Verletzte, Zivilpersonen
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