20.01.2012

Zeitschrift für Innere Führung würdigt Wehrmachtsgeneral

Auf die Frage eines Abgeordneten des Bundes­tages, warum in einer vom Ver­teidigungs­ministerium heraus­gegebenen Zeit­schrift an den Wehrmachts­general Rommel erinnert wird, ohne dabei auf seine Ver­strickung in Verbrechen zu verweisen, lautet die schrift­liche Antwort des zuständigen Staats­sekretärs vom 3. Januar 2012: "Der Hinweis auf Erwin Rommels Geburts­tag in der Rubrik 'Kalender­notiz' in 'if – Zeit­schrift für Inneren Führung' (dient) als Anregung zur Aus­einander­setzung mit seiner Person im Rahmen der politischen Bildung und ist mit den Grund­sätzen der Inneren Führung vereinbar."

Der Eintrag in der Zeit­schrift lautet: "General­feld­marschall Erwin Rommel (...) wird im Zweiten Weltkrieg zum bei Freund und Feind bekanntesten deutschen Soldaten. Sein Wirken als Befehls­haber des deutschen Afrika­korps in Nordafrika bringt ihm den Beinamen Wüchsten­fuchs ein."

Quelle:
  • Bundestag: Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Kossendey vom 03.01.2012 auf Schriftliche Frage des Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour, Drucksache 17/8303 (Auszug).
  • if-Zeitschrift für Innere Führung, Nr. 3/2011, S. 56.
Kategorie:  Innenansichten
Stichwörter:  Bundestag, Innere Führung, rechts, Tradition
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