19.11.2014 / Update: 26.11.2014

Eröffnung des hauptstädtischen Rekrutierungsbüros gestört

Ein "Rekrutierungsbüro nach amerikanischem Vorbild" habe die Verteidigungsministerin "im Herzen Berlins" eröffnet, berichtet heute.de am 19. November 2014. Demonstranten hätten die Eröffnung des "Bundes­wehr-Showrooms" durch laut­starke Rufe "Kein Werben fürs Sterben" gestört. Berichtet wird auch, dass die Ministerin von "extra herbeigefahrenen Schüle­rinnen einer Berliner Schul­klasse" umgeben gewesen sei. [mehr...]

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21.11.2014

Lodernde Fackeln auf einem Markt­platz

Ausführlich wird auf mittel­bayerische.de über eine "Gelöbnis­feier" von 121 Rekruten der Bundes­wehr "im Schein lodernder Fackeln" auf dem Markt­platz in Oberviechtach berichtet. Zu dieser habe der Bürger­meister "nach dem Einmarsch der Fahnen­abordnungen und der Rekruten (...) eine lange Liste von Gästen" begrüßen können. Der prominenteste Besucher sei der Münchner US-Generalkonsul gewesen, der in seiner Rede Forder­ungen nach Abschaffung der Bundes­wehr eine klare Absage erteilt habe.

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20.11.2014

Panzer und schweres Kriegs­gerät auf Jugend­messe

Gegen die Beteiligung der Bundes­wehr an Deutsch­lands größter Jugend­messe "You" Ende November in Dortmund protestiert ein breites Bündnis, berichtet das Online-Portal der WAZ am 20. November 2014. Die Bundes­wehr wolle sich "als Arbeit­geber präsentieren - wohl erneut mit schwerem Gerät, Panzern und Flugsimulatoren, um junge Menschen für eine Karriere beim Militär zu begeistern." Der Landesjugendring NRW habe gefordert, die Bundes­wehr auszuladen und auch in Zukunft auf sie zu verzichten. Ein Bündnis "Krieg ist kein Funsport" plane mehrere Protest­aktionen.

Stichwörter:  Protest, Rekrutierung, Schule, Wehr­dienst, Werbung, zivil-militä­risch, Zivil­personen

18.11.2014

Militä­rische Begleitung einer Kunstausstellung

NOZ online berichtet am 17. November 2014 über eine Ausstellung im nieder­sächsischen Melle zu "100 Jahr Erster Weltkrieg", in der Kunstschaffende zeigen, so die Ver­anstalter, "wie spürbar die Folgen des Krieges heute noch sind: Verfolgung, Traumatisierung, Entwurzelung oder Ver­gewaltigung." Zu erfahren ist, dass bei der Ausstellungs­eröffnung ein Jugend­offizier der Bundes­wehr "einen halb­stündigen Vortrag zum Thema 'Friedens­sicherung statt Kriegs­treiberei' mit Blick auf die Rolle des Militärs in Europa" gehalten hat.

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17.11.2014

Nacht-und-Nebelaktion macht ein Waldstück lebens­gefährlich

Das plötzliche Aufstellen von Schilder mit dem Hinweis "Militä­rischer Sicherheits­bereich" an einer Straße zwischen Ahlbeck und Rieth in Mecklenburg-Vorpommern, die unter Androhung straf­recht­licher Verfolgung das Betreten eines Waldstücks verbieten, hat für Kopfschütteln gesorgt, so Nord­kurier.de am 17. November 2014. Eine Erklärung dafür habe es erst auf Nach­fragen bei der Bundes­wehr gegeben. [mehr...]

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