23.09.2011
19-Jähriger wegen eigenmächtiger Abwesenheit verurteilt
Wie das Portal derwesten.de mitteilt, ist ein 19-Jähriger am 21. September 2011 vom Amtsgericht Menden (Sauerland) wegen eigenmächtiger Abwesenheit zu 120 Sozialstunden nach Jugendstrafrecht verurteilt worden. Der junge Mann wäre im Januar 2010 einberufen worden und hätte sich zu einer Unteroffizierslaufbahn für zwei Jahre bei der Bundeswehr verpflichtet. Im März 2011 sei er jedoch zu der Überzeugung gelangt, dass er eine falsche Entscheidung getroffen habe. [mehr...]
| Stichwörter: | Berufs-/Zeitsoldaten, Kriegsdienstverweigerung, Prozess, Straftat, Urteil |
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12.09.2011
Offiziere müssen sich Kaffee selbst kochen
Die Hamburger Führungsakademie der Bundeswehr hat nach der Aussetzung der Wehrpflicht erhebliche personelle Engpässe. Dies habe der neue Kommandeur, Generalmajor Achim Lidsba, der "Welt am Sonntag" gegenüber gesagt. Gut ein Drittel weniger Wehrdienstleistende stünden für den laufenden Betrieb zur Verfügung. Die organisatorischen, Service- und Betreuungsarbeiten müssten "jetzt von anderen übernommen werden".
| Stichwörter: | Berufs-/Zeitsoldaten, Tradition, Wehrdienst |
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28.07.2011
Trotz Aussetzung der Wehrpflicht noch Urteil wegen Dienstflucht
Wie das Hamburger Abendblatt am 28. Juli 2011 berichtet, ist ein 22-Jähriger tags zuvor wegen Dienstflucht vom Ahrensburger Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt worden. Der junge Mann sei dem Altenheim in Trittau bei Hamburg "nach wenigen Wochen" ferngeblieben, weil er vom dortigen Chef mit dem Bettenmachen und der Müllentleerung beauftragt worden sein soll und es "Stress mit einem anderen Zivi" gegeben hätte. [mehr...]
| Stichwörter: | Kriegsdienstverweigerung, Prozess, Totalverweigerung, Zivildienst |
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29.06.2011
Neue Arbeitsplätze dank Zivildienstaussetzung
Das Online-Portal für das Rettungswesen, rettungsdienst.de berichtet, dass im Rettungsdienst beim rheinland-pfälzischen Roten Kreuz "neue Vollzeitstellen" entstehen. Seit Jahresbeginn seien im Rettungsdienst "177 Vollzeit-Stellen neu besetzt" worden, wodurch Kosten von 6,5 Mio. Euro entstanden seien. Bei den sozialen Diensten sei die Zahl der Helfer/-innen im Freiwilligen Sozialen Jahr aufgestockt worden, zudem würden geringfügig Beschäftigte eingesetzt. rettungsdienst.de kommentiert: "An diesen nun öffentlich gemachten Zahlen lässt sich ablesen, was viele Beobachter schon lange vermutet haben: Der Zivildienst war alles andere als ein Neutrum für den Arbeitsmarkt." Allerdings fehle nun mit dem Zivildienst eine "Rekrutierungsquelle für die hauptamtlichen Mitarbeiter von morgen".
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08.06.2011
Tot aufgefundener Wehrdienstleistender hat sich erschossen
Ein am 7. Juni 2011 in der Von-Seydlitz-Kaserne in Kalkar tot aufgefundener 21-jähriger Wehrdienstleistender hat Suizid verübt. Dies teilen die zuständige Staatsanwaltschaft und die Krefelder Kriminalpolizei mit. Er habe sich offenbar mit seinem Gewehr erschossen. Es gäbe keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt seien die Motive für die Selbsttötung noch unklar.
| Stichwörter: | Schusswaffe, Tote, Wehrdienst |
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